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April 2009
19.04.2009 Astronomie
     
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Ende November 1967 entdeckte die Studentin Jocelyn Bell, die in Cambridge, England, mit dem seinerzeit leistungsfähigsten Radioteleskop arbeitete, eine ungewöhnliche Unregelmäßigkeit, die sie nicht erklären konnte und die sie deshalb zunächst "scruff" (Falte) nannte. Das Signal tauchte erst zwei Monate später wieder auf und konnte dann interpretiert werden.

Sie hatte den ersten Pulsar entdeckt.

Der Textauszug links stammt aus dem Roman von Sheffield (1), der ganz nett zu lesen ist, aber auffällig viele nicht gedruckte Buchstaben enthält. Der Auszug enthält einen sachlichen Fehler, der wegen der eindeutigen Fachworte nicht erst bei der Übersetzung entstanden sein kann.

   

 
Quasare (2) sind lichtstarke, punktförmige und weit entfernte Lichtquellen außerhalb unserer Milchstraße. Es handelt sich um aktive Zentren anderer Galaxien und wahrscheinlich um die Energieemissionen, die beim Einfallen von Gas und anderer Materie in ein schwarzes Loch entstehen.
 


Tatsächlich hat Bell jedoch den ersten Neutronenstern [Pulsar (3)] entdeckt, einen in sich zusammen gefallenen Stern im Endstadium, der sehr schnell rotiert und sich nur durch gebündelte Radio- und Röntgenstrahlen bemerkbar macht.

Die Entdeckungsgeschichte der Pulsare wird unterhaltsam von George Greenstein beschrieben (4) ( siehe auch Baxter, Flux).
 

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(1) Charles Sheffield, Schwarz wie der Tag, Bastei Lübbe 2005; Zitat: S. 101;
antiquarisch bei
 

 
(2) Quasar

(3) Pulsar

(4) George Greenstein, Der gefrorene Stern (1983), Cover bei Econ 1985; Zitat S.26;
antiquarisch bei
  

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© Dieter Kochheim, 29.07.2009