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Januar 2009
25.01.2009 Bankgebühren
25.01.2009 mobile
zurück zum Verweis zur nächsten Überschrift Erstatten Sie Strafanzeige! BarackBerry
 

 
Hat ein Bankkunde Grund zu der Annahme, dass hinter rechtswidrigen Gebühren eine Betrugsabsicht steckt, kann er den Sachverhalt in Form einer form- und kostenlosen Strafanzeige der Staatsanwaltschaft mitteilen. Die Anzeige sollte allerdings gegen "Unbekannt" gerichtet sein, damit Bankmitarbeiter nicht mit dem Vorwurf einer falschen Verdächtigung kontern können. (1)

Die Kollegen haben auch sonst nichts zu tun.

Das Reizwort ist "kostenlos" und es provoziert die Fragen: Was soll das bringen? Und: Warum sollten akademisch ausgebildete und teure Volljuristen wegen kleiner Schweinereien im Zusammenhang mit Bagatellbeträgen überhaupt tätig werden?

Angefangen beim Bundesverfassungsgericht bis hinunter in den letzten Blog wird die Staatsanwaltschaft als eine Einrichtung angesehen, der man nicht trauen könne, weil sie bürgerliche Rechte missachte und aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer rumschnüffele. Aber wegen lächerlicher Kleingeldbeträge soll die Staatsmacht in Bewegung gesetzt werden.

Geniale Idee!
 

 
3.350 US-$ soll das neue Handy des frischen US-Präsidenten kosten  (2). Es trotzt extremen Witterungen, hat lange Akku-Laufzeiten und verschlüsselt ein- und ausgehende Nachrichten.

Nur der Klingelton ist noch unbekannt.

Ich empfehle wahlweise "Kein Schwein ruft mich an" (3) oder "When The Music's Over" (4).
 

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(1) Peter Muehlbauer, "Finanztest": Banken kassieren Kunden unzulässig ab, Telepolis 24.01.2009
 

 
(2) Mr. President bekommt ein BarackBerry, spiegel online 22.01.2009

(3) Max Raabe & Das Palastorchester

(4) The Doors - When The Music's Over
 

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© Dieter Kochheim, 29.07.2009